Navigation

 
 
· Home
· Index
· Suchen
· Geschichte
 - Adressen & Links
 - Kirchen
 - Brunnen
 - Zunfthäuser
· News
 - Ausstellungen
 - Geschichte
 - Öffnungszeiten
 
· Souvenir - Shop
· Firma anmelden
· Eintrag ändern (Login)
· Abmelden (Logout)
· Seite weiterempfehlen
 
 

Wissenswertes

 
 
[Kontakt]
[Werbung]
[Fragen & Antworten]
[Impressum]
[Datenschutz]
[AGB]
 
 

Werbung

 
 

 
 

Altstadt Geschichte
 
     
   Das alte Zürich ist eine Flusstadt. Eine zusammenhängende bauliche Entwicklung lässt sich erst seit Errichtung der Zollstation (unter Augustus um 15. V.Chr.) auf dem Lindenhof verfolgen. Die Ausdehnung der frühmittelalterlichen Stadt ging von Schwerpunkten (Lindenhof, St. Peter, Fraumünster, Grossmünster) aus und beschränkte sich vorerst auf die linke Flussseite (Strehlgasse, Weinplatz) mit einem Brückenkopf im Bereich Marktgasse.

Erst im 11./12. Jahrhundert griff sie stärker auf das rechte Ufer über. Hier entstanden geplante regelmässige Strassenzüge und Vorstädte (Neumarkt, Kirchgasse), die sich fingerartig in die Landschaft ausstreckten, wie die Anlage der Strassen heute noch zeigt: Das rechtsufrige Stadtbild mit den rippenförmigen oder fischgrätig zum Fluss gezogenen Baublöcken und den schmalen, gradlinig verlaufenden Ehgrägen (offene Gräben für die Kanalisation) kontrastiert stark mit dem spitzwinklig gegeneinander stossenden Strassensystem der älteren Stadthälfte am flussseitigen Abhang des Lindenhofs. Im geordneten Häusersystem der rechtsufrigen Stadt bildeten die in Stein ausgeführten und zum Teil noch erhaltenen Adelstürme wichtige Akzente, die nur von den Bezirken der Kirchen und der Klöster konkurrenziert wurden. Die Stadtmauer, im frühen 14. Jahrhundert vollendet, umschloss bis ins 19. Jahrhundert hinein den eigentlichen Stadtbereich, den wir noch heute als Altstadt erkennen. Die Struktur der Altstadt ist an den Rändern (Ötenbachgasse und Bahnhofstrasse links, Rämistrasse und Hirschen- bzw. Seilergraben rechts der Limmat) zwar verwässert, im Grundmuster aber erhalten geblieben.

     
     
   4300 - 800 v.Chr
Zürichs Seebecken ist von Pfahlbaudörfern besiedelt. Die Nomaden und Jäger sind sesshaft geworden. Sie betreiben Ackerbau und Viehzucht.
 
     
  15 v.Chr.
Römische Legionen besetzen das schweizerische Mittelland zum Schutz ihres Imperiums gegen die über den Rhein vordringenden germanischen Alemannen. Auf dem Lindenhof errichten sie eine Befestigung, zu ihren Füssen einen Schiffshafen, eine Zollbrücke und eine geheizte Badeanlage. Die Siedlung nennen sie TURICUM.
     
  300
Der Legende nach waren die Stadtheiligen der Stadt Zürich, Felix, Regula und ihr Diener Exuperantius Flüchtlinge der im Wallis stationierten Thebäischen Legion, die wegen ihrer Weigerung, gegen Christen vorzugehen, dezimiert wurde. In Zürich wurden Felix, Regula und Exuperantius gefangengenommen und auf der Limmatinsel, auf der heute die Wasserkirche steht, durch Enthaupten hingerichtet. Die drei Heiligen sollen dann ihre abgeschlagenen Köpfe aufgehoben haben und den Hügel hinauf an die Stelle gegangen sein, an der sich heute das Grossmünster befindet.
 
     
 

401
In ihrer Heimat von Eindringlingen bedroht, ziehen sich die Römer über die Alpen zurück.
Die Alemannen rücken in mehreren Schüben nach.

 

     
  853
König Ludwig der Deutsche, ein Enkel Karls des Grossen, stiftet das hochadlige Damenstift Fraumünster, schenkt ihm die Ortschaft Zürich, das Land Uri und die bestehende Kapelle St. Peter auf den Resten eines römischen Heiligtums. Auf dem Lindenhof baut er eine erste Pfalz, wo sein Reichsvogt jährlich Gericht hält.
     
  885
Stiftung des Grossmünsters und der Wasserkirche durch Kaiser Karl den Dicken. Die angebliche Stiftung durch Karl den Grossen, dessen Statue am Westturm des Grossmün-
sters angebracht ist, muss in den Bereich der Legende verwiesen werden.
     
  1100
Baubeginn des heutigen Grossmünsters, das 1220 vollendet wird.
     
  1218
Zürich wird reichsfrei und darf den Reichsvogt selber wählen. Adlige und Freie bilden einen Rat, bauen ein Ratshaus und umgeben die Stadt mit einer Wehrmauer. Verschiedene Bettelorden und Damenstifte lassen sich im Schutze der Mauer nieder.
     
    1292
Zürich wird durch Herzog Albrecht von Habsburg erfolglos belagert.
     
  1336
Der Halbadlige Rudolf Brun vertreibt mit Hilfe der Handwerker den Rat, indem reiche Handelsherren den Adel zurückgedrängt haben. Er teilt die Handwerker in 13 Zünfte ein, deren Vertreter den neuen Rat bilden. Er selber erhebt sich zum Ritter und Bürgermeister.
     
   

1350
Zürcher Mordnacht. Am 23. Februar versuchen die 1336 verbannten und nach Rapperswil geflohenen Ratsherren Rudolf Brun zu stürzen, werden aber von den Bewohnern Zürichs, insbesondere von den Metzgern der Zunft zum Widder, vernichtend geschlagen.

     
  1351
Zum Schutz vor den Habsburgern tritt Zürich am 1. Mai der aus den Kantonen Uri, Schwyz, Un-
terwalden und Luzern bestehenden Eidgenossenschaft als fünfter Stand bei (Ewiger Bund).
     
    1360
Rudolf Brun stirbt, vermutlich von seinen Gegnern vergiftet.
     
  1362
Kaiser Karl IV. schenkt der Stadt den Zürichsee bis Hurden und berechtigt sie, frei gewordene Recigslehen innerhalb dreier Meilen selbst zu verleihen.
     
  1393
Schlacht bei Sempach zwischen den Eidgenossen und den Habsburgern. Zürich nimmt an der Schlacht aufgrund eines Bündnisses mit den Habsburgern nicht teil. Auf Druck der Eidgenossen erklärt Zürich 1396 dieses verräterische Bündnis als nichtig.
     
  1443
Alter Zürichkrieg. Bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Zürich und den Eidgenossen. Am 22. Juli 1443 findet die Schlacht bei St. Jakob an der Sihl vor den Toren Zürichs statt, bei der der Bürgermeister Rudolf Stüssi fällt. Nach über zwei Jahren Belagerung von Zürich durch die Eidgenossen, erfolgt am 12. Juni 1446 der Friedensschluss.
     
  1444
Nach einem Überfall des Burgunder-Herzogs Karl der Kühne eilen die Zürcher den Bernern unter Hans Waldmann zu Hilfe. Sie entscheiden den Sieg von Murten und Nancy, wo Karl erschlagen wird. Zürich wird eidgenössischer Vorort, Waldmann diktatorischer Bürgermeister.
     
 

1489
Die Weinbauern am Zürichsee erheben sich gegen die Unterdrückung durch die Stadt. Hans Waldmann wird öffentlich hingerichtet und im Fraumünster beigesetzt.

     
  1519
Der Toggenburger Huldrych Zwingli predigt als Leutpriester im Grossmünster. Er beruft sich allein auf die Bibel, bekämpft Ablasshandel, Zölibat, und die Verehrung nichtbiblischer Heiliger. Der Rat vereidigt ihn gegen den Konstanzer Bischof. Damit beginnt die Zürcher Reformation.
     
    1524
Die Klöster werden aufgehoben, nur das Grossmünster bleibt als Theologieschule.
     
    1531
Im Kampf gegen die altgläubige Innerschweiz fällt Zwingli in der Schlacht bei Kappel.
     
    16 Jh.
Die Zünfte reagieren mit aller Machtfülle. Zugewanderte Glaubensflüchtlinge entwickeln eine leistungsfähige Seidenindustrie. Rohseide liefert Venedig.
     
 

1642/71
Im Dreissigjährigen Krieg umgibt sich Zürich mit einem äusseren Schanzenstern. Überreste sind das Bauschänzli und der Schanzengraben.

     
    1652
Ein Blitzschlag entzündet den im Geissturm (Winkelwiese) aufbewahrten Pulvervorrat, die über die Stadt geschleuderte Steine sind noch heute sichtbar (z.B. Ecke Münstergasse / Kirchgasse)
     
    18 Jh.
Zürichs Reichtum beruht auf der Seidenindustrie. Junge Offiziere bringen die Barockarchitektur. Der Gelehrte Johann Jakob Bodmer holt Klopstock, Wieland und Goethe nach Zürich. Er übersetzt Homer, Wieland übersetzt Shakespeare als Grundlage der deutschen Klassik. Zürich wird als "Limmat-Athen" zur führenden Kunststadt.
     
  1798
Napoleonische Truppen besetzen Zürich, heben die Zünfte auf und diktieren eine neue Verfassung.
     
    1813 /1829
Abzug der Franzosen. Die mittelalterlichen Stadtmauern und die meisten Tortürme werden abgetragen. Das Landvolk ist nun gleichberechtigt mit der Stadt.
     
  1833/35
Eröffnung der Universität und der Kantonsschule. Beginn der Dampfschifffahrt auf dem Zürichsee.
     
  1839
"Züriputsch", Aufstand der Bauern gegen die allzu liberale "gottesleugnerische" Stadt. Die neue reaktionäre Regierung hält sich nur kurz Zeit.
     
  1847
Von Zürich nach dem aargauischen Kurort Baden fährt die erste Eisenbahn der Schweiz, wegen einer Badener Spezialität "Spanischbrötli-Bahn" benannt.
     
 

1855
Einführung der öffentl. Gasbeleuchtung und Mietdroschken. Choleraepidemie. Eröffnung der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule). Ihr Förderer ist Alfred Escher.

     
  1863/1864
Bau der Bahnhofstrasse und des Paradeplatzes anstelle des Fröschengrabens längs der einstigen Stadtmauer.
     
  1871/74
Eröffnung des heutigen Hauptbahnhofes. Einweihung der ersten röm. Katolischen Kirche seit der Reformation.
     
  1880/84
Einrichtung des Telefons, der Pferdebahn, Schweizerische Landesausstellung 1883, Bau der Quaibrücke und der Gotthardbahn. Zürich ist die meistbesuchte Stadt der Schweiz.
     
  1893
Eröffnung des Schweizerischen Landesmuseum auf dem ehemaligen Schützenplatz hinter dem Bahnhof.
     
  1893
Eingemeindung von 11 Vororten (Aussersihl, Enge, Fluntern, Hirslanden, Hottingen, Oberstrass, Unterstrass, Riesbach, Wiedikon, Wipkingen und Wollishofen). Bis 1893 bestand Zürich nur aus dem Gebiet der historischen Altstadt (Stadtkreis 1). Zürich wird mit 120'000 Einwohnern die erste Grossstadt der Schweiz. Bau des Elektrizitätswerks. In der Folge Elektrifizierung der Strassenbahn.
     
  1916/17
Lenin wohnt in der Spiegelgasse. Eröffnung der Zentralbibliothek.
     
    1925
Linksparteien gewinnen erstmals die Mehrheit im Rat. Tod von Nationalrat Herman Greulich, dem Schöpfer der Gewerkschaftsbewegung und der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz.
     
    1934
Zweite Eingemeindung von 8 Vororten, vier davon im Glattal, wo Oerlikon ein grosser Industrieort geworden ist.
     
    1939
Schweizerische Landesausstellung am Seebecken. Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.
     
  1946
Winston Churchill hält auf dem Münsterhof und in der Universität eine Rede über die Schaffung eines Vereinten Europas.
     
    1962
Zürich zählt eine Höchstzahl von 445'314 Einwohnern. In den nächsten Jahren Autoboom und Abwanderung "ins Grüne".
     
    1980
Beginn der Zürcher Jugendunruhen mit schweren Ausschreitungen in den nächsten Jahren.
     
    1988
Annahme des Gestaltungsplanes für die Überbauung der Geleisanlagen des Hauptbahnhofes West.
     
  1990/92
Eröffnung der Schnellbahn. Schliessung des weltberühmten Drogenparks „Platzspitz“ beim Landesmuseum.
     
    1995
Zürich misst im Durchmesser 13,5 km und zählt 360'000 Einwohner. Besitzt weltweit am meisten öffentliche Brunnen (rund 1300), Telefonapparate, Computer, privaten Blumenschmuck, Orientteppiche, zählt am meisten Nobelpreisträger.
     
    1998
Rot-grüne Mehrheit im Stadtrat. Einweihung des neuen Gebäudes der Messe Zürich beim Hallenstadion in Oerlikon
     
 
Quicksearch

 
Suchbegriff
[Nach Rubrik]
[Alle]    [www]

[#]  [A] [B] [C] [D] [E] [F] 
[G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] 
[N] [O] [P] [Q] [R] [S] [T] 
[U] [V] [W] [X] [Y] [Z] 

 
 

Service

 
 

 

Statistik

Warning: gethostbyaddr(): Address is not a valid IPv4 or IPv6 address in /home/httpd/vhosts/altstadt-zuerich.ch/httpdocs/de/visitors/include/config.inc.php on line 43
Besucher: 408866
davon heute: 18
gerade online: 1

Anzahl Einträge: 230
 
 

Partner